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Hinweiskarte der anthropogen veränderten Böden und der Böden mit agronomischem Aufwertungspotenzial

Ausgehobener Boden ist seit Inkrafttreten der Abfallverordnung (VVEA) vom 5. Dezember 2015 zu verwerten. Aber wo kann ausgehobener Boden sinnvoll wieder angelegt werden?

Unsere Leistungen

Projektkoordination; Beschaffung und Aufbereitung der Grundlagen und Geodaten; Entwicklung Methodik, Daten- und Darstellungsmodell; Sitzungen und Vernehmlassungen mit kantonalen Fachstellen durchführen, GIS-Analyse bzgl. Eignung und Konflikte entwickeln, Dokumentation mit Technischem Bericht

Auftraggeber

Kanton Thurgau, Tiefbauamt

Jahr

2017-2018

Mit ausgehobenem Ober- und Unterboden sollen wenn möglich Flächen aufgewertet werden, die landwirtschaftlich schlecht nutzbar sind. Im Kanton Thurgau kommen dafür vor allem Böden in Frage, die massgeblich durch den Menschen beeinträchtigt wurden (anthropogen veränderte Böden) oder natürlich gewachsene Böden, die mit anderen Massnahmen wie z.B. Drainagen nicht verbessert werden können.
Im Projekt wurden Hinweise zu solchen Böden aus diversen Archiven und Quellen zusammengetragen. Dazu gehören beispielsweise Hinweise auf Böden ehemaliger Kiesgruben und Deponien oder Hinweise auf sackende Böden. Mittels einem Geographischen Informationssystem (GIS) wurden die Hinweise erfasst, vereinheitlicht und kartografisch dargestellt. Sodann wurde u.a. analysiert, wie gut die Flächen erschlossen sind, ob Konflikte mit Schutzinteressen u.ä. bestehen und ob das Relief für eine Auffüllung oder Bodenverbesserung geeignet ist. Die vorliegende Karte dient den Behörden nun als wertvolles Planungsinstrument für die Verwertung von ausgehobenem Ober- und Unterboden.