• Gefahrenkarten

    Szenarien bilden, Prozessflächen und Gefahrenstufen ermitteln, Gemeinden und Arbeitsgruppen einbeziehen, Gefahrenkarten nachführen

    Gefahrenkarten

    Oft sind es immer wie­der die­sel­ben Orte, die von Hoch­was­ser, Rut­schun­gen oder ande­ren Natur­ge­fah­ren heim­ge­sucht wer­den. Gefah­ren­kar­ten zei­gen auf, wo die­se Natur­ge­fah­ren auf­tre­ten kön­nen und wie stark und wie häu­fig die­se Gebie­te von bestimm­ten Gefah­ren­pro­zes­sen betrof­fen sind. Dadurch kön­nen die Natur­ge­fah­ren bei raum­wirk­sa­men Tätig­kei­ten berück­sich­tigt wer­den. Gemäss eid­ge­nös­si­scher Gesetz­ge­bung sind Kan­to­ne für die Erar­bei­tung der Gefah­ren­kar­ten zustän­dig.

     

    Wir unter­stüt­zen unse­re Kun­din­nen und Kun­den bei der Erstel­lung von Gefah­ren­kar­ten und den dazu not­wen­di­gen Grund­la­gen.

     

    Unse­re Leis­tun­gen umfas­sen:

    • Pro­blem­si­tua­tio­nen dar­stel­len, Schach­stel­len ana­ly­sie­ren
    • Gemein­den und kan­to­na­le Arbeits­grup­pe lau­fend ein­be­zie­hen
    • Sze­na­ri­en bil­den und defi­nie­ren, Jähr­lich­kei­ten und Pro­zess­in­ten­si­tä­ten fest­le­gen
    • Pro­zess­flä­chen ermit­teln
    • Inten­si­täts­kar­ten anhand tat­säch­lich auf­ge­tre­te­ner Ereig­nis­se veri­fi­zie­ren [Ereig­nis­ka­tas­ter].
    • Gefah­ren­stu­fen aus dem räum­li­chen Ver­schnitt der Inten­si­tä­ten gemäss den Emp­feh­lun­gen des Bun­des ermit­teln
    • Vor­schlag Schutz­ziel­ma­trix und räum­li­che Fest­le­gung der Schutz­zie­le.
    • Schutz­de­fi­zi­te aus dem räum­li­chen Ver­schnitt und dem Ver­gleich der Inten­si­tä­ten mit den Schutz­zie­len ermit­teln
    • Kon­zep­te für Unter­halts-, Raum­pla­nungs- und bau­li­che Mass­nah­men zur Behe­bung der Schutz­de­fi­zi­te sowie Vor­schlä­ge für Mass­nah­men der Not­fall­pla­nung erar­bei­ten
    • Gefah­ren­be­ur­tei­lun­gen durch­füh­ren

    Umsetzung Gefahrenkarten

    Gefahrengrundlagen auf kantonaler und kommunaler Ebene umsetzen, als Naturgefahrenspezialist Bauherren, Versicherungen und Behörden begleiten

    Umsetzung Gefahrenkarten

    Bei raum­wirk­sa­men Tätig­kei­ten und Vor­ha­ben müs­sen vor­han­de­ne Gefah­ren­grund­la­gen wie Gefah­ren­hin­weis­kar­ten, Gefah­ren­kar­ten oder spe­zi­ell erstell­te Gut­ach­ten berück­sich­tigt wer­den. Gemäss eid­ge­nös­si­scher Gesetz­ge­bung sind die Kan­to­ne ins­be­son­de­re in der Richt- und Nut­zungs­pla­nung dazu ver­pflich­tet. Dies erfolgt in einem ers­ten Schritt nor­ma­ler­wei­se über die Aus­schei­dung von ent­spre­chen­den Zonen wie zum Bei­spiel über­la­gern­de Gefah­ren­zo­nen. In der Regel wer­den anschlies­send in den kom­mu­na­len Bau­re­gle­men­ten ent­spre­chen­de Vor­schrif­ten für Bau­ten und Anla­gen in Gefah­ren­zo­nen erlas­sen. Mög­li­che Vor­schrif­ten sind zum Bei­spiel die Pflicht für Objekt­schutz­nach­wei­se und -mass­nah­men bei Bau­vor­ha­ben in Zonen mitt­le­rer Gefähr­dung. Somit wer­den auch durch die Beur­tei­lung von Bau­ge­su­chen in Gefah­ren­ge­bie­ten die vor­han­de­nen Gefah­ren­grund­la­gen umge­setzt.

     

    Als Natur­ge­fah­ren­spe­zia­lis­ten unter­stüt­zen wir unse­re Kun­din­nen und Kun­den bei der Umset­zung der Gefah­ren­grund­la­gen auf kan­to­na­ler oder kom­mu­na­ler Ebe­ne.

     

     

    Unse­re Leis­tun­gen umfas­sen:

    • Pla­nung und Pro­jek­tie­rung von raum­pla­ne­ri­schen und tech­ni­schen Mass­nah­men
    • Erstel­lung von Not­fall­kon­zep­ten
    • Mus­ter-Bau­re­gle­men­te ent­wer­fen
    • Kan­to­na­le Gebäu­de­ver­si­che­run­gen bera­ten und beglei­ten
    • Objekt­schutz­nach­wei­se pla­nen und Objekt­schutz­mass­nah­men beglei­ten
    • Betrof­fe­nen Grund­ei­gen­tü­mer bera­ten und beglei­ten

    Schutzwald

    Schutzwälder ausscheiden und priorisieren, NaiS-Richtlinie anwenden, Schutzwaldpflege begleiten

    Schutzwald

    Genü­gend gros­se Wald­flä­chen kön­nen dar­un­ter­lie­gen­de Sied­lungs- und Indus­trie­ge­bie­te oder Ver­kehrs­we­ge wirk­sam vor Natur­ge­fah­ren schüt­zen oder zumin­dest die damit ver­bun­de­nen Risi­ken redu­zie­ren. Sie kön­nen Natur­ge­fah­ren abbrem­sen oder bereits deren Ent­ste­hung ver­hin­dern. Damit der Wald als Schutz­wald gilt, braucht es ein Gefah­ren­po­ten­zi­al, ein Scha­den­po­ten­zi­al und einen Wald, der auf­grund sei­ner Grös­se, Lage und Struk­tur eine Schutz­wir­kung gegen die Natur­ge­fahr erbrin­gen kann.

     

    Wir unter­stüt­zen unse­re Kun­din­nen und Kun­den bei der Suche, Aus­schei­dung und Prio­ri­sie­rung ihrer Schutz­wäl­der. Wir zei­gen dabei nach­voll­zieh­bar auf, wes­halb die­se Wäl­der eine Schutz­funk­ti­on haben. Zudem unter­stüt­zen wir sie bei der Anwen­dung der NaiS-Richt­li­nie des BAFU. Wir erstel­len Check­lis­ten und schu­len die Revier­förs­ter bei der Berech­nung der Kos­ten für die Schutz­wald­pfle­ge.

     

    Unse­re Leis­tun­gen umfas­sen:

    • Schutz­wäl­der aus­schei­den
    • Schutz­wald­aus­schei­dun­gen über­prü­fen und anpas­sen
    • Schutz­wald­pfle­ge­pro­jek­te beglei­ten
    •  BAFU Richt­li­nie über­prü­fen und anwen­den

    Sicherheitsholzerei

    Beitragsrichtlinien, Checklisten und Formulare für Sicherheitsholzschläge entwickeln sowie deren Ausführung begleiten

    Sicherheitsholzerei

    Durch Nass­schnee­fäl­le oder Stür­me kön­nen Bäu­me ent­lang von Infra­struk­tur­anla­gen wie Stras­sen oder Bahn­li­ni­en auf die­se stür­zen. Dadurch wer­den Ver­kehrs­teil­neh­mer, Ver­kehrs­mit­tel oder die Anla­gen selbst gefähr­det, ver­letzt oder beschä­digt. Durch die vor­sorg­li­che Pfle­ge und Ent­fer­nung von insta­bi­len Bäu­men im Rah­men von „Sicher­heits­holz­schlä­gen“ kön­nen die­se Risi­ken stark gemin­dert wer­den. Da vie­le Wäl­der gera­de an stei­len, schlecht erschlos­se­nen Hän­gen kaum mehr gepflegt wur­den und extre­me Wet­ter­ereig­nis­se eher zuneh­men, sind und blei­ben die­se Risi­ken ein Dau­er­the­ma. Für die Sicher­heit der Anla­gen sind in der Regel die Werk­be­trei­ber ver­ant­wort­lich. Die «gefähr­li­chen» Bäu­me sto­cken aber sehr oft auf benach­bar­ten Par­zel­len ande­rer, oft pri­va­ter Eigen­tü­mer. Muss­ten die Wald­ei­gen­tü­mer Ein­grif­fe in ihrem Wald zuguns­ten der Sicher­heit von benach­bar­ten Anla­gen frü­her oft sel­ber bezah­len, so wer­den sie heu­te ver­mehrt ent­schä­digt. Dies ver­ein­facht die Durch­füh­rung von not­wen­di­gen Ein­grif­fen stark. Das Vor­ge­hen bei Sicher­heits­holz­schlä­gen von der Anzeich­nung bis zur Berech­nung und Aus­zah­lung von Ent­schä­di­gun­gen soll pro Kan­ton oder Werk­be­trei­ber ein­heit­lich und trans­pa­rent sein. Ent­spre­chen­de Richt­li­ni­en, Check­lis­ten und For­mu­la­re sind dazu eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung.

     

    Wir unter­stüt­zen unse­re Kun­din­nen und Kun­den bei der Erar­bei­tung von Grund­la­gen für eine ein­heit­li­che und nach­voll­zieh­ba­re Pla­nung und Durch­füh­rung von Sicher­heits­holz­schlä­gen.

     

     

    Unse­re Leis­tun­gen umfas­sen:

    • Bei­trags­richt­li­nie, Ablauf-Check­lis­ten und Berech­nungs­for­mu­la­re für Sicher­heits­holz­schlä­ge ent­lang Stras­sen oder ande­ren Infra­struk­tur­anla­gen erar­bei­ten
    • Bei­trä­ge oder Ent­schä­di­gun­gen für Holz­schlä­ge berech­nen
    • Ent­schä­di­gun­gen für vor­zei­ti­gen Abtrieb und dau­er­haf­te Wald­nie­der­hal­tun­gen ermit­teln
    • Sicher­heits­holz­schlä­ge beglei­ten und zusam­men mit dem Forst­dienst anzeich­nen

    Geoinformation / GIS

    Daten erfassen und verarbeiten, räumliche Anlaysen, Abfragen und Auswertungen durchführen

    Geoinformation / GIS

    Heu­te wer­den wo immer mög­lich Daten mit Raum­be­zug erfasst. Die Mög­lich­kei­ten, spe­zi­fi­sche Fra­ge­stel­lun­gen aus die­sen wach­sen­den Daten­men­gen zu beant­wor­ten wer­den immer viel­fäl­ti­ger. Damit die­ses Poten­zi­al genutzt wer­den kann, müs­sen die Geo­da­ten sys­te­ma­tisch erfasst, effi­zi­ent ver­wal­tet und lau­fend aktua­li­siert wer­den.

     

    Wir unter­stüt­zen unse­re Kun­din­nen und Kun­den, die rele­van­ten Infor­ma­tio­nen aus den Geo­da­ten zu erhal­ten und die­se in geeig­ne­ter Form ver­wen­den zu kön­nen.

     

    Unse­re Leis­tun­gen umfas­sen:

    • Daten im Feld oder im Büro erfas­sen
    • Daten ver­ar­bei­ten und Pro­zes­se auto­ma­ti­sie­ren
    • Daten ver­wal­ten
    • Räum­li­che Ana­ly­sen erar­bei­ten
    • Spe­zi­fi­sche Abfra­gen, Aus­wer­tun­gen und Sta­tis­ti­ken erstel­len
    • Geo­da­ten mit­tels Kar­ten, Legen­den und Darstellung/Symbologie prä­sen­tie­ren

     

    Für die Ana­ly­se von Geo­da­ten und die Erstel­lung von Kar­ten ver­wen­den wir Arc­GIS und QGIS.